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Namysłów w średniowiecznych źródłach - wypisy Drukuj Poleć znajomemu

1261. März 19. Namslau.

14 Kal. Apr.

Heinrich, Herzog von Schlesien, urkundet, quod filii quondam Woyce militis sui de Ocresicz (Unchristen bei Breslau?) Thegerius cum Odolavo cognoverunt se vendidisse ad aratrum de terra (nach der Marginale bei Sorawina) juxta viginti quinque marcis argenti suisque posteris jure heredit. possidendam.

Z.: Steph. Gosca, Steph. Curche, Sulyslaus Rezek, Paulus Conovich, Egidius Juha, Gron cum fratre Scarbimiro, Clemens, Granovihe, Bolisl. subjud. curie, Laur. subcamerar., Pacoslaus Sdese, Robrachtus gener Michaelis.

D.-A. lib. nig. f. 421 b.

Codex Diplomaticus Silesiae, Bd. 7, 1875; Regesten zur schlesischen Geschichte, Th. 2: Bis zum Jahre 1280. Herausgegeben von Colmar Grünhagen.

 

 

 

1267 Januar 24, Namslau.

Herzog Wladislaus von Schlesien, erwählter Erzbischof von Salzburg, überträgt dem Schulzen Bernhard das Dorf Alt Krzepice (bei Krzepice an der Liswarte) zur Aussetzung nach fränkischem Recht.

Kop. von 1681 eines Transsumpts durch Kg. Sigismund August von 1552, Alt Krzepice Pfarrarchiv (E).
W. Patykiewicz, Nieznany dokument ks. Władysława wrocławskiego z 1267 r. In: Roczniki teologiczno-kanoniczne 3, H. 2 (1957), S. 393 f.
Da uns keine Aufnahme von E zur Verfügung stand, wiederholen wir die Edition von Patykiewicz, der a.a.O. S. 390-393 auch ausführlich zu älteren Erwähnungen dieser Urkunde und zur Echtheitsfrage Stellung nimmt. Die Tatsache, daß Alt Krzepice später zum Archidiakonat Oppeln gehörte, hat nicht nur in der Literatur, sondern sogar in jüngeren Quellen (vgl. Jungnitz, Visitationsberichte der Diözese Breslau. Archidiakonat Oppeln, Breslau 1904, S. 50 u. 334 f.) zu der Behauptung geführt, der Ort sei von Herzog Wladislaus von Oppeln gegründet worden. Es kann jedoch kein Zweifel daran bestehen, daß er 1267 zum Breslauer Gebiet gehörte. An der Echtheit der vorliegenden Urkunde bestehen keine begründeten Zweifel. Aus der Anführung bei Jungnitz a.a.O. S. 334 f. geht hervor, daß die von Patykiewicz vorgenommene Emendation des Namens Hanitow in Namslau korrekt ist.
Zur Siedlungsentwicklung von Alt Krzepice vgl. R. Rosin, Ziemia wieluńska w XII-XVI w. Studia z dziejów osadnictwa, Lodz 1961, S. 139 f. u.ö.

In nomine domini amen. Nos Vladislaus dei gratia dux Silesiae ac Salburgensis electus notum esse volumus praesentibus et futuris, ad quos praesens scriptum pervenerit, quod villam nostram Krzepice, quam olim Vituinus inceperat iure Theutonico collocare, Bernardo, qui a dicto Vituno ius locationis eiusdem emit pro triginta marcis argenti, iure Franconico dedimus locandam, cuius locationis nomine sextum mansum liberum, tabernam liberam, si extra miliare a proxima fuerit civitate, molendinum liberum, tertium denarium de iudicio cum suis l[egi]timis successoribus iure haereditario perpetuo possidebit, deinde etiam eidem villae de excultis agris decem annorum a festo beati Martini proximo et de incultis quatuordecim annorum plenam libertatem. Quibus transactis solvunt nobis singulis annis de quolibet manso duas mensuras tritici, duas siliginis et duas avenae et dimidiam marcam argenti pro decima et pro censu. Super quae praesentes litteras nostro sigillo fecimus roborari. Actum in Hanitow, in praesentia horum testium militum nostrorum Vituonis subdapiferi, Cherubini, Nicolai Rufi, Laurentii subcamerarii et aliorum multorum. Datum ibidem anno domini millesimo ducentesimo sexagesimo septimo, nono calendis februarii. Damus etiam ecclesiae ibidem duos mansos liberos propter deum.

Schlesisches Urkundenbuch, Herausgegeben von der Historischen Kommission für Schlesien, Vierter Band 1267 - 1281, Bearbeitet von Winfried Irgang, Böhlau Verlag, Köln-Wien 1988

1261 März 19, Namslau.

Herzog Heinrich III. beurkundet einen Landverkauf bei Wilkowitz (so. Breslau) durch Thegerius und Odolauus an den Breslauer Domkustos Zdislaus.

Kop. Breslau DA Liber Niger (14. Jh.), fol. 421' (B).
SR 1078.
In der überlieferten Form ist der Text der Urkunde zweifellos unvollständig; vermutlich hat der Kopist eine ganze Zeile ausgelassen. Es wurde daher versucht, den Satz über den Verkauf des Landstücks aufgrund der Überschrift zu dieser Urkunde im Liber Niger zu ergänzen: Instrumentum super quibusdam agris iuxta Zorauinam venditis domino Sdislao custodi ecclesie Wrat. Die Identifizierung von Zorauina mit Wilkowitz ergibt sich aufgrund der Tatsache, daß der Breslauer Domkustos in diesem Gebiet begütert war, vgl. SUb II Nr. 287 sowie oben Nr. 50. Eine sichere Diktatzuweisung erscheint nicht möglich.

Nos Henricus dei gracia dux Slesie notum esse volumus tam presentibus quam futuris presentem paginam inspecturis, quod filii quondam Woyte militis nostri de Ocresicz, videlicet Thegerius cum Odolauo, cognoverunt coram nobis se vendidisse ad aratrum de terra iuxta (Zorauinam hereditatem suam domino Sdislao custodi ecclesie Wratislauiensis pro) viginti quinque marcis argenti suisque posteris iure hereditario possidendam. Nos vero caventes in futurum, ne quis ausu temerario presumat infringere, que aguntur sollempniter coram nobis, nostri sigilli munimine dignum duximus roborandum. Huius rei testes sunt: Stephanus Gosca, Stephanus Curchc, Sulyslaus Rezek, Paulus Conouich, Egidius Iuha, Gron cum fratre Scarbimiro, Clemens Granouihc, Bolislaus subiudex curie, Laurencius subcamerarius, Pacoslaus Sdese, Robrachtus gener Michaelis. Hec autem acta sunt in Namislow, XIIII kal. aprilis, anno ab incamacione domini M°CCLX primo.

Schlesisches Urkundenbuch, Im Auftrage der Historischen Kommission für Schlesien herausgegeben von Heinrich Appelt und Josef Joachim Menzel, Driter Band: 1251 - 1266; Bearbeitet von Winfried Irgang, Verlag Hermann Böhlaus Nachf., Wien-Köln 1984.

 

 

1317. Januar 30. Namslau.

Dom. qua caut. Circumdederunt.

Konrad, Erbe des Königreichs Polen, Herzog von Schlesien und Herr von Namslau, bestätigt, dass sein Getreuer Peter genannt von Peterwitz, Vogt von Beroldi civitas (Bernstadt), den herzoglichen Wald vor Bernstadt sammt allen Nutzungen, mit Ausnahme der Zeidlereien, die dem Erbherrn von Possadowicz (Postelwitz) gehören, ihm um 180 Mk. abgekauft hat.

Z.: Dietrich von Wrankenberch (Frankenberg), Leonhard von Radin, Peregrin von Ebersbach, Bertold von Haugwitz, Otto von Thanfeld, Burkhard von Milowitz. Datum per manus Stephani de Lexandrowicz.

Aeltestes Oelser Kopialb. p. 79. Der Abdruck bei Sommersberg, Ss. rer. Siles. II, Access. 114 ist korrekt bis auf geringfügige (hier verbesserte) Abweichungen in der Schreibung der Eigennamen.

Codex Diplomaticus Silesiae, Bd. 18, 1898; Regesten zur schlesischen Geschichte, 1316 - 1326. Herausgegeben von C. Grünhagen und C. Wutke.

 

 

1320, 29 I, Namysłów (prope Namslavia).

III Kal. Februarii

Reinold zw. Quaz, Piotr de Kosnow, Klara jego żona, Katarzyna i Elżbieta córki Herborda Quaza sprzedają 2 wolne łany z folwarku w Starym Mieście koło Namysłowa Janowi sołtysowi w St. Mieście.

Or. łac., perg. 255 x 207 + 29.
Na czerwono-zielonych sznurach pieczęć m. Namysłowa.
Wr., Dok. m. Wr.
SR 4015.

Uniwersytet Wrocławski, Archiwum Państwowe we Wrocławiu. Katalog dokumentów przechowywanych w Archiwach Państwowych Dolnego Śląska, t. II (1301 - 1327). Opracował Roman Stelmach. Wrocław 1991.

 

 

1320. Januar 20. Bei Namslau (actum et datum).

IIII kal. Febr.

Reinold gen. Quaz und Peter von Kosnow, Klara dessen Gattin, Katharina und Elisabeth, Töchter des weiland Herbord Quaz, verkaufen 2 Freihufen von ihrem Allod in der Altstadt bei Namslau, die einst auf dem Wege des Tausches aus der Erbvogtei der Stadt Namslau gezogen worden waren, an Johann, Schulz in der Altstadt, für 21 1/2 Mk. Prager Groschen zu Erbrecht mit dem Versprechen, den Johann und seine Erben von allen Lasten, Diensten und Abgaben, welche der Bischof und andere geistliche Personen von anderen Erbgütern zu erheben pflegen, zu befreien. Die Grenzen gehen bis zum Fluss Widava (Weide). Für den Zins und alle Dienste haben Johann und seine Nachfolger jährlich 1/2 Mk. zu zahlen und zwar an Reinold 1/2 Vierdung, an Peter von Kosnow und dessen Gattin Klara 1/2 Vierdung, an Katharina und Elisabeth auch je 1/2 Vierdung. Ferner versprechen Verkäufer, den Käufer in allen gerichtlichen Angelegenheiten (causis) vor dem Herzoge und dessen beauftragten Offizialen zu vertreten. Ferner darf Käufer all sein Vieh auf der Verkäufer Besitze ohne ihren und der Bauern Widerspruch weiden lassen. Schliesslich erlassen Verkäufer dem Käufer auch das Geld, welches in vulgari uffart genannt wird.

Z.: Suffrid von Gerlachsheim, Peter von Paswiz, Hermann der Thüringer, Gozwin, Heinrich gen. Steincop, Heinrich Stange, Namslauer Bürger, und Johann Hofschreiber daselbst, per cuius manus presencia sunt conscripta.

Or. im Bresl. Stadtarch. GG 7b mit dem an grünen Seidenfäden hängenden Siegel der Stadt Namslau, in Saurmas schles. Städtewappenbuch nicht vertreten, und dem an grünen und rothen Seidenfäden hängenden Siegel des Reinhold (drei Steine im Schild und links oben ein mit Emblemen umgebener Kopfhelm mit der Legende: S. Reinoldi dci Qwaz).

 

Codex Diplomaticus Silesiae, Bd. 18, 1898; Regesten zur schlesischen Geschichte, 1316 - 1326. Herausgegeben von C. Grünhagen und C. Wutke.

1322. August 29. Namslau (datum et actum).

IIII kal. Sept.

Konrad, Herzog von Schlesien, Herr zu Oels und Namslau, verkauft seinen Erbanspruch aneval gemeinhin genannt auf eine freie Hufe im alten Dorfe Ponatowicz (Pontwitz, Kr. Oels), welche die Wittwe des Arnold von Pontwitz als Leibgedinge besitzt, und welche die Hufe des Zeidlers genannt wird, und ferner 1 1/2 Hufen, die einst die Kämmerer besassen, im neuen Dorfe Ponatowicz, totam habundanciam agrorum, welche ubirschar genannt wird, zwischen der Heide des Cunad von Sokolow (Zucklau, Kr. Oels) und den Dorfäckern, ferner den Mühlplatz am Wasser Kochuscha und den angrenzenden Fischteich mit beiden Ufern, welchen Platz und Fischteich die Herren und die Bauern der Dörfer ihrem Schulzen, damit er dort eine Mühle baue, zu Händen seines (des Herzogs) verstorbenen Bruders, Herzogs Boleslaw von Oels, aufgelassen hatten, an den Oelser Bürger Reynczco für 28 Mk., welches Geld dem Reynczco auf 2 Jahre nach Abgang seines Bruders Herzogs Boleslaw, der es ihm nicht hatte bezahlen können, auf das Münzgeld der Stadt Oels verschrieben worden war.

Z.: die Ritter Dietrich von Vrankinberc, Herr Heinrich von Bibirsteyn und Peter von Monschicz (Mondschütz), Peregrin von Ebirsbach, Peter von Poswicz (Postelwitz, Kr. Oels?) und Coppo, herzoglicher Notar und Ausfertiger dieses.

Aeltestes Oelser Kopialbuch im Bresl. Staatsarch. F. Oels III. 22. a, S. 46. Inkorrekter Abdruck bei Sommersberg, Script, rer. Siles. II. S. 111.

Codex Diplomaticus Silesiae, Bd. 18, 1898; Regesten zur schlesischen Geschichte, 1316 - 1326. Herausgegeben von C. Grünhagen und C. Wutke.

1323. März 22. Namslau.

Fer. tercia p. Palm.

Konrad, Herzog von Schlesien und Herr von Namslau, befreit die 13 Fleischbänke, 10 1/2 Brotbänke und 2 Schuhbänke, welche die Bürger von Berolstadt (Bernstadt) de advocacia seu extra advocaciam hereditariam gekauft haben, von allen Diensten, welche diese Verkaufsstätten de prefata advocacia zu leisten hatten, so lange, bis sie in den Besitz der Vogtei zurückkehren.

Z: Tammo von Sterza, Konrad de Dehra (von Dyhrn), Dietrich filius de Franckenbergk, Konrad Schulz von Pangau, Hinco Schulz von Buchelsdorf, Tidaco von Tanninfeld.

Nur in einer Abschrift des XVII. Jahrh. in Bernstädter Privilegien der Fürstensteiner Bibl. Handschriften Q 39, p. 43.

Codex Diplomaticus Silesiae, Bd. 18, 1898; Regesten zur schlesischen Geschichte, 1316 - 1326. Herausgegeben von C. Grünhagen und C. Wutke.

 

 

1323 August 29, Namslau

Herzog Boleslaw von Liegnitz gelobt den Herzog Konrad von Oels, die Einwohner des Landes Namslau mit den dazu gehörigen Städten und Gebieten bei ihren Rechten zu lassen.

Nos Bolezlaus dei gracia dux Zlecie dominusque Legnicensis promittimus generoso principi domino Conrado illustri duci Slezie dominoque Olsniczensi patruo nostro dilecto, quod universos et singulos nomines feodales cives et populares, quos de novo cum terra Namzlaviensi et civitatibus cum suis districtibus sortiti sumus, circa iura sua permittemus non minuendo sed pocius decenter augmentando, et specialiter Theodericum de Franckenberg et fratrem suum Conradum fovebimus et conservabimus dicta bona sua nullam ipsis violenciam irrogando vel eos opprimendo sive bona ipsorum per importunitatem deprimendo nec eos quoquomodo a nobis alienando, cuius occasione bonorum suorum iacturam inirent sive dampnum: super quod presentes fieri et sigillo nostro fecimus communiri.
Datum in Namslavia anno domini MCCCXXIII die decollacionis s. Johannis Baptiste.

Gedr. bei Sommersberg Script. rer. Siles. III, 126 ohne Angabe der Provenienz.

Publicationen aus den K. Preußischen Statsarchiven. Dr. C. Grünhagen und Dr. H. Markgraf, Lehns- und Besitzurkunden Schlesiens uns seiner einzelnen Fürstenthümer im Mittelalter. Erster u. Zweiter Theil. Lepzig 1881-1883.

 

 

1323. August 29. Namslau.

Decoll. s. Joh. bapt.

Bolezlaus, Herzog von Schlesien und Herr zu Liegnitz, gelobt seinem Oheim Konrad, Herzog von Schlesien und Herrn zu Oels, die Einwohner des Namslauer Landes bei ihren Rechten und besonders die Gebrüder Dietrich und Heinrich von Frankenberg in ungestörtem Besitz ihrer Güter zu lassen.

O. Z.

Aus dem ältesten Oelser Kopialbuch im Bresl. Staatsarch. F. Oels III, 22 a, p. 245 mit einigen Ungenauigkeiten abgedruckt bei Sommersberg, Script. rer. Siles. III, 126 und danach bei Grünhagen und Markgraf, Lehns- und Besitzurkunden Schlesiens I, 64/65.

Codex Diplomaticus Silesiae, Bd. 18, 1898; Regesten zur schlesischen Geschichte, 1316 - 1326. Herausgegeben von C. Grünhagen und C. Wutke.

 

 

1323 August 29, Namslau

Herzog Boleslaw von Liegnitz verpricht dem Herzoge Konrad von Oels Schloß Trachenberg zu verschaffen.

Nos Bolezlaus dei gracia dux Slezie dominusque Legniczensis ex disposicione et arbitrio excelsi principis domini Wlodizlay incliti Polonie regis promittimus generoso principi domino Conrado illustri duci Slezie dominoque Olsniczensi patruo nostro dilecto castrum Trachinburk cum civitate et omnibus bonis illorum de Trachinburg, que habent in terra ipsius ducis Conradi, et curiam Schozna dictam infra anni spacium a festo sancti Michaelis proximo conputandum emere et empta simul presentare. Que si per modum emptionis habere non possemus, promittimus mediante ipsius auxilio, quod ad hoc nobis tenetur facere, dictum castrum wallare et vallatum expugnare et expugnatum sibi sine doli capcione presentare et curiam Schozna supradictam, et ut verius [sic] faciamus sibi Namizlaviam civitatem et castrum cum districtu et singulis ad hoc spectantibus nomine pignoris obligamus condicione tali adiuncta, ut si sibi castrum Trachinburg cum curia Schozna supradicta non presentaverimus infra anni spacium, ut est dictum, videlicet emendo cum bonis aut expugnando nude castrum cum curia. Castellanus qui tunc temporis castrum Namizla tenuerit, ipsum castrum cum civitate et districtu cum suis pertinenciis presentare tenetur omni contradiccione remota nomine pignoris tenenda, quousque sibi castrum et curiam presentaverimus antedictam, et postquam sibi castrum Trachinburg et curiam Scozna presentaverimus, municio nostra et pignus nostrum et nos ipsi ab eo liberi erimus totaliter et soluti. Et si post annum vel antea ipsi domino Conrado quid dampni per illos de Trachinburg inferetur, illud habeat super pignus predictum tam diu, quousque sibi iuxta communem estimacionem restauremus. Residuum vero huius materie dubium, de quo simul disceptamus, decreto domini nostri incliti Polonie regis reliquimus disprigandum, super quo presentes fieri et sigillo nostro fecimus communiri.
Datum in Namzla anno domini millesimo trecentesimo vigesimo tercio in decollacione sancti Johannis baptiste.

Aus dem ältesten Copialbuche im Herzogl. Archive zu Oels p. 138.

Publicationen aus den K. Preußischen Statsarchiven. Dr. C. Grünhagen und Dr. H. Markgraf, Lehns- und Besitzurkunden Schlesiens uns seiner einzelnen Fürstenthümer im Mittelalter. Erster u. Zweiter Theil. Lepzig 1881-1883.

1323. August 29. Namzla (Namslau).

Decoll. s. Joh. bapt.

Bolezlaus, Herzog von Schlesien und Herr zu Liegnitz, gelobt seinem Oheim Konrad, Herzog von Schlesien und Herrn zu Liegnitz, gemäss dem Schiedsspruch des Königs Wlodizlans von Polen innerhalb Jahresfrist die Burg Trachinburk mit der Stadt und mit allen dazu gehörigen Gütern, sowie den Hof Schozna (Münchwitz bei Bralin nach der Schlesischen Zeitschrift XXIX, 348, vielleicht aber auch Suschnie bei Gross-Wartenberg) zu kaufen oder die Burg zu belagern, zu erstürmen und ihm dann zu übergeben. Geschieht das nicht, so hat der Kastellan der Burg Namslau dieselbe mit Stadt und Distrikt ohne Weigerung dem Herzog Konrad als Pfand einzuräumen, bis Trachenberg und Scozna übergeben sind. Wird Herzog Konrad von denen von Trachenberg Schaden zugefügt, so darf er Namslau als Pfand haben, bis man ihm denselben nach angestellter Abschätzung ersetzt hat. Sonstige Streitigkeiten unterliegen dem Schiedssprüche des Königs von Polen.

Aus dem ältesten Oelser Kopialbuch im Breslauer Staatsarchiv F. Oels III, 22 a, p. 138 abgedruckt bei Grünhagen und Markgraf, Lehns- und Besitzurkunden Schlesiens II, 14/15; frühere Drucke bei Sommersberg II access., 144 und L.ünig Cod. dipl. Germ. II, 227.

Codex Diplomaticus Silesiae, Bd. 18, 1898; Regesten zur schlesischen Geschichte, 1316 - 1326. Herausgegeben von C. Grünhagen und C. Wutke.

 

 

1324. Februar 1. Bei Namslau (actum et datum).

Kal. Febr.

Reynold gen. Quaz und Peter von Kosnov, Klara seine Ehefrau, Katharina und Elisabeth, des weiland Herbort Quaz Töchter, verkaufen zwei freie Huben von ihrem Allod in Altstadt bei Namslau, welches einst auf dem Wege des Tausches vom Erbgericht der Stadt Namslau gezogen worden war, an Johann, Schulzen in Altstadt, für 21 1/2 Mk. Prager Groschen zu Erbrecht frei von allem Geschoss, Beden, Münzgeld etc., jedoch mit Vorbehalt eines Zinses von 1/2 Mk. Zu Rechte weiden sie den Schulz vor dem Herzog und seinen Beamten vertreten. Ferner erhält er freies Weiderecht und den Erlass des Geldes, welches gemeinhin uffart genannt wird, und ebenso beim Verkauf vom Gelde, welches abvart genannt wird.

Z.: Suffrid von Gerlachsheim, Peter von Paswiz (Paschwitz), Hermann der Thüringer, Gozwin, Heinrich Steincop genannt Heinrich Stange, die Breslauer Bürger, und Johann Stadtschreiber und Ausfertiger dieses.

Or. im Breslauer Stadtarchiv GG 7b mit dem an grünen Seidenfäden hängenden Stadtsiegel, wie bei Saurma, schles. Städtew. Taf. VII, No. 83 aber noch einmal so gross, die Umschrift lautet S. COMMUNITATIS DE NAMISLAVIA, und mit dem an grünen und rothen Seidenfäden hängenden kleinen Siegel des Erstgenannten, auf dem Schilde drei Steine und links darüber ein Topfhelm mit Pfauenfedern zur Seite sowie mit der Umschrift S. REINOLDI DCI QUAS.

Codex Diplomaticus Silesiae, Bd. 18, 1898; Regesten zur schlesischen Geschichte, 1316 - 1326. Herausgegeben von C. Grünhagen und C. Wutke.

 

 

1326. April 30. Namslau (actum et datum).

Vig. asc. Dom.

Friczco sammts einen Brüdern Albert und Peter, alle genannt Gezoro, verkauft von der Schultisei in seinem Dorfe Richwinsdorf (Ellguth, Namslau) im Territorium von Namslau eine Freihufe und den dritten Pfennig vom Gerichte dem Nikolaus von Dambere (Dammer), doch unter der Bedingung, dass nach Ablauf von 5 Freijahren der Schulz mit einem Pferde im Werthe von 1 1/2 Mk. dienstbereit sein soll, für welches Pferd jedoch ihm im Falle des Verlustes Ersatz zu leisten ist.

Z.: Peter von Sedlicz, Rudlo Landvogt, Jescho genannt Mezwecz Bürger von Namslau (civibus in der Vorlage).

 

Namslauer Landbuch im Breslauer Staatsarchiv aus dem 15. Jahrhundert F. Breslau III, 17 a, f. 4 b.

Codex Diplomaticus Silesiae, Bd. 18, 1898; Regesten zur schlesischen Geschichte, 1316 - 1326. Herausgegeben von C. Grünhagen und C. Wutke.

Zmieniony ( 17.03.2011. )
 

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